Eine einfache Nachspeise für den Samhain-Festtisch

Der Herbst hat die Blätter der Ahornbäume, die bis zum Übergehen mit Zucker gefüllt sind, bereits leuchtend orange, gelb und rot gefärbt hier in Neuengland. Eines der Dinge die diese Farbenpracht des Indian Summers offensichtlich bedeuten ist, dass Samhain, das Fest des Sommerendes vor der Tür steht. Die andere unausweichliche Sache ist, dass ich wieder einmal auf den Dachboden klettern muss um die Hallowe’en-Dekoration für die Kinder herauszukramen.

Aber das ist bereits geschehen, und daher kommen auch schon Skelette aus dem Blumenbeet vorm Haus, sind die Veranda und die Büsche davor mit künstlichen Riesenspinnweben überzogen, und eine Lampengirlande aus Totenköpfen begrüßt abendliche Besucher.

Die Kinder sind fleißig dabei, das Haus noch gruseliger zu gestalten al sim Vorjahr, und ich selbst sehne mich nach Speisen, die wir im Herbst am sonntäglichen Mittagstisch bekamen. Und deshalb möchte ich heute ein Rezept für Kastanienreis mit Euch teilen, eine einfache Nachspeise aus Maroni, die aber den vollen Geschmack des Herbstes in sich trägt.

Ich habe absichtlich von Mengenangaben hinsichtlich Rum und Zucker abgesehen, da dies vom persönlichen Geschmack abhängt. Man sollte aber nicht mehr als ein bis zwei Esslöffel Rum benötigen…

Das gesamte Menü und alle anderen für die übrigen keltischen Jahresfeste findet Ihr in meinem Buch “Steinkreis, Stosupp’n und grüner Veltliner”, erhältlich hier bei

Zutaten

50 Stück Maroni (Esskastanien) für zwei Personen
Staubzucker
Rum
Schlagobers (Schlagsahne)

Die Maroni auf ihrer bauchigen Seite einschneiden und im Salzwasser etwa 40 Minuten köcheln lassen. Abseihen und kalt abschrecken, dann die harte Schale und die braune Haut entfernen. In kleine Stücke schneiden.
Kastanienreis - Copy Mit Staubzucker und Rum vermischen und ein paar Minuten ziehen lassen. Dann mit einem Mixer glatt zu einem Püree verrühren.

Die Masse durch eine Kartoffelpresse auf die Servierteller drücken, mit steif geschlagenem Schlagobers garnieren und alles mit Staubzucker verfeinern.

 

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